Banoffee

Banoffee

Sie kommt aus Australien und war mit Charli XCX unterwegs, einem dieser Pop-Phänomene, das viele in den USA aus den Socken zu hauen scheint, mich persönlich aber nicht so. Mich zieht es meist mehr zu den Vorgruppen und was aus denen wohl mal wird. Im Falle von Banoffee steht fest: „Look At Us Now Dad” erscheint im Februar 2020 und wir sollten das beobachten.

Denn Australien wirkt ja in der Regel wirklich gottverlassen beziehungsweise wie God’s own country – speziell bevor die bösen Chinesen das noch in Beschlag nehmen! Kylie Minogue? Nick Cave? The Go-Betweens? Weder in Europa noch in den Staaten jemals ganz richtig angekommen. Wie wäre es also einmal mit „Australia First“ und alle dort unten investieren mal tüchtig in diesen vielversprechenden Jungstar?

Empress Of macht bei „Tennis Fan” jedenfalls schon eifrig mit und es gibt überhaupt keinen Grund, daraus nicht einmal einen wunderbar cheesy-bescheuerten Sommerhit zu machen. Für Berlin sehe ich da keine Probleme, London wird ein wenig zicken, aber Skandinavien und Frankreich werden sagen „Army of Lovers und Ace of Base waren doch viel unlustiger” – und begeistert mitmachen. Dann ärgern sich ein paar Selbstdarstellerinnen aus L.A., NYC und Seattle ganz übel, dass alle auf diese Australierin abfahren. Wir im guten alten Europa haben ganz viel Spaß.

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