Leben ohne Musik — undenkbar

Leben ohne Musik — undenkbar

Wenn wir uns an unsere Jugendzeit erinnern, fällt uns dazu auch ein, dass unsere Eltern uns immer wieder mahnten, die Musik auszustellen. Womit sie uns in der Regel sagen wollten, dass diese zu laut war. Obendrein ermahnten sie uns zu lernen oder etwas anderes „Sinnvolles“ zu machen. Aber haben wir die Musik gelassen? Nein. Musik war und ist uns heute noch wichtig. Selbst unsere Eltern haben gerne Musik gehört. Vielleicht ermahnen auch wir heute unsere Kinder, die Musik endlich mal abzuschalten und zu lernen — wer weiß?

Eine Leben ohne Musik ist wie Leben ohne Essen

Zwischen Mensch und Tier gibt es einen wesentlichen Unterschied. Menschen besitzen zwei Kommunikationssysteme, die Sprache und die Musik. Während sich Menschen via Sprache verständigen, steht ebenso fest, dass die Musik ebenso zur Verständigung dient und sich zusätzlich auf unseren Körper auswirkt. Und zwar macht Musik glücklich, traurig, sie regt uns an und kann uns beruhigen. Sie bietet Menschen eine emotionale Schutzregion, und das vom ersten Wiegenlied bis zum Ende unseres Lebens.

Wenn Menschen einen Lieblings-Song hören, kann es sein, dass sie ihr Umfeld völlig vergessen. Wer traurig ist, kann sich mit einem geliebten Stück wieder erden. Und nachweislich fördert sie die geistige Entwicklung der Kinder und steigert deren Leistungsfähigkeit. Schon die Kleinsten bewegen sich wie von selbst zum Takt der Musik, sodass auch Musik und Tanz eine Einheit bilden. Auch Erwachsene wiegen sich im Tanze der Musik und tragen sie dazu perfekte Ecco Schuhe, können sie die ganze Nacht das Tanzbein schwingen.

Für jeden die passende Musik

Musik ist heutzutage so vielfältig, dass wirklich für jeden Geschmack ein Musik-Genre vorhanden ist. Heavy Metal, Hard Rock, Pop, Jazz, Soul, Schlager, Volksmusik — wer da nichts findet: ausgeschlossen! Warum jedoch der eine diese und der andere wieder eine andere Musik mag, kann nicht eindeutig beantwortet werden. Sachkenner behaupten, dass sich Musikgeschmack entwickelt. Kinder, die mit klassischer Musik aufgewachsen sind, werden sich wahrscheinlich auch später zur Klassik hingezogen fühlen. Möglicherweise aber auch zum Heavy Metal. Kinder können jedoch auch den einstigen Musikgeschmack wechseln, indem sie einer bestimmten Gruppe angehören möchten und sich dann zu dieser Musik, die diese hört, hingezogen fühlen.

Überall Musik

Musik nicht zu hören ist heute ein Ding der Unmöglichkeit. Tagtäglich werden wir mit Musik konfrontiert: etwa in der Warteschleife am Telefon, im Fahrstuhl, im Kaufhaus, beim Friseur, in Filmen und in der Werbung. Da müssen wir einfach hinhören, ob wir wollen oder nicht. Ein Teil der Darbietungen werden wir mögen und den anderen Teil nicht.

Mit Musik kommen wir durch zweierlei Möglichkeiten in Berührung: Einmal, indem wir sie hören und zuhören. Und ein anderes Mal, indem wir selbst Musik machen, durch Singen oder ein Instrument zu spielen.

Und was genau macht jetzt Musik mit uns? Der französische Dichter Victor Hugo hat es einst treffend formuliert: Die Musik drückt aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.